Seminar: Aktuelle Fragen zu Russland-Belarus Sanktionen
26. März 2026 | 09:00 - 13:00 Uhr
IHK Frankfurt, Börsenplatz 4
Information
Die Sanktionen gegen Russland und Belarus werfen für Unternehmen komplexe Rechts- und Praxisfragen auf. In unserem Workshop erhalten Sie eine kompakte und praxisnahe Einordnung aktueller Problemfelder wie z. B. Umgehungsgeschäfte und unbeabsichtigte mittelbarer Lieferungen über Drittländer.
Im Mittelpunkt stehen Anforderungen an Risikomaßnahmen und Absicherungsverträge sowie der Umgang mit möglichen Verstößen. Zudem beleuchten wir die No-Russia-Klausel, Fragen zur Rückzahlung von Anzahlungen nach Art. 11 RU-VO – einschließlich bankseitiger Over-Compliance – sowie die Abwicklung von Belarus-Töchtern bei Asset- oder Share-Deals.
Ein Ausblick auf Berichtspflichten, Einfuhren und strafrechtliche Risiken rundet das Seminar ab – mit Fallbeispielen und Handlungsempfehlungen für Ihr Sanktionsmanagement.
Anmeldung
Agenda
Verhindern von Umgehungsgeschäften Russland/Belarus (Umgehungsländer, Absicherungs-Maßnahmen etc.), sowie: No Russia-Klausel
Erfüllungsverbot (v.a. Rückzahlung von Anzahlungen und Art.11 RU-VO), Abwicklung der Belarus-Tochter, Ausblick (Umgang mit ausländischer Tochter, EU-Einfuhren, Embargoverstöße)
Sprecher

Dr. Harald Hohmann
Berät umfassend zu EU-/US-Exportkontrollrecht, Sanktionen und Embargos, Zollrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht. Er ist Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen und Mitherausgeber mehrerer Standardwerke, zuletzt zur US-Re-Exportkontrolle. Dr. Hohmann referiert weltweit für Institutionen und Unternehmen und lehrt an der Goethe-Universität sowie an der Osaka City University.
Björn Schmidt
Berät zu EU-/US-Exportrecht, EU-/US-Sanktionen/Embargos, Zollrecht, Wirtschaftsstrafrecht (Export- und Zollverstöße), Litigation. Er veröffentlicht regelmäßig zu exportkontrollrechtlichen Themen.Veranstaltungsort
Börsenplatz 4 Paul Schmitz
60313 Frankfurt am Main
Telefon: 069 2197-1436
E-Mail: p.schmitz@frankfurt-main.ihk.de