11. Frankfurter Ludwig-Erhard-Dialog

Melden Sie sich an zum 11. Frankfurter Ludwig-Erhard-Dialog am Dienstag, 29. November 2022 um 18:30 Uhr im Ludwig-Erhard-Saal der IHK Frankfurt am Main, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt am Main.

Anmeldung

Ihre Anmeldedaten werden dem Kooperationspartner WIPOG zur Durchführung der Veranstaltung überlassen.

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Inhalt

11. FRANKFURTER LUDWIG-ERHARD-DIALOG

WIRTSCHAFTSPOLITISCHE GESELLSCHAFT von 1947 e. V.

Wirtschaftskrise – Umbruch – Aufbruch: Die heutige Situation lässt uns nach Wurzeln, Entwicklung und Aktualität der Sozialen Marktwirtschaft fragen. So stehen wir im Dialog mit den Ideen Ludwig Erhards.

Die wirtschaftspolitischen Überlegungen Erhards bildeten die Basis der Gründung sowohl der WIPOG als auch der F.A.Z. Die WIPOG wurde Mitte 1947 in den Räumen der IHK Frankfurt am Main konstituiert. Sie trat am 1. November 1947 mit ihren Grundsätzen an die Öffentlichkeit. Sie hatte auch wesentlichen Anteil an der Finanzierung der Gründung der F.A.Z.

 

GRÜNDUNGSMITGLIEDER DER WIPOG u. a.

Ludwig Erhard, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1963 bis 1966

Alfred Petersen, Präsident der IHK Frankfurt am Main, 1945 bis 1950

Kurt Blaum, Oberbürgermeister, Frankfurt am Main 1945 bis 1946

 

 

Ludwig Erhard als Impulsgeber:

Zitat aus: Ludwig Erhard – Deutsche Wirtschaftspolitik. ECON-Verlag, 1962
Beitrag für „Die Neue Zeitung“, 14. Oktober 1946:

„Unter den heutigen Bedingungen besteht die Notwendigkeit, daß der Staat der Wirtschaft planend und regulierend Ziele setzt und die richtung-weisenden wirtschaftspolitischen Grundsätze aufstellt. . . . Darüber hinaus aber den Unternehmer zum Sklaven und bloßen Vollzugsorgan behördlichen Willens machen zu wollen, würde alle Persönlichkeitswerte töten müssen und die Wirtschaft der wertvollsten Impulse berauben. Gerade jetzt muss erkannt werden, daß die Wirtschaft dem sozialen Fortschritt nicht feindlich gegenübersteht, sondern an diesem ihren Wertmesser findet. Alle Maßnahmen, die zu einer gerechten Verteilung des Sozialprodukts, . . . , führen, bedürfen ernstester Überlegungen. Dieses Problem aber ist gerade in Würdigung der sich uns aus unserer Not aufzwingenden Aufgaben lösbar, wenn nur die Sache über das Dogma gestellt wird.“

 

Programm

Ulrich Caspar

Präsident, IHK Frankfurt am Main

 

Prof. Dr. Rainer Klump

Goethe Universität Frankfurt am Main

 

Dr. Bernd Heidenreich 

Stadtrat Frankfurt am Main

 

Gerald Braunberger, Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung

SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT IN EINER WELT DER UMBRÜCHE

 

Gerald Braunberger

Geboren 1960 in Bad Homburg. Nach Banklehre und Studium der Volkswirtschaftslehre 1988 Eintritt in die Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Von 1995 bis 2004 Korrespondent in Paris. Nach drei Jahren in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von 2007 bis 2019 Ressortleiter Finanzen in der F.A.Z. Seit 2019 Herausgeber.

Dr. Wolfgang Lindstaedt, ehemaliger Vorsitzender Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947 e. V.

Heinz Günter Decker, Vorsitzender Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947 e. V.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie herzlich zu einem kleinen Imbiss ein.

Tobias Rüger, Saxophon

Thomas Langer, Gitarre

Jazz der 50er Jahre – Frankfurt am Mai

Kooperationspartner