12. Frankfurter Ludwig-Erhard-Dialog

Soziale Marktwirtschaft - Ein Zukunftsmodell?

Donnerstag, 26. September 2024 | 18:30 Uhr | IHK Frankfurt am Main

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12. FRANKFURTER LUDWIG-ERHARD-DIALOG


Der Begriff Soziale Marktwirtschaft droht zu einem beliebigen Konzept zu werden, mit dem ganz unterschiedliche politische Parteien und gesellschaftliche Gruppen ihre wirtschaftspolitischen Vorstellungen etikettieren. Damit werden die Besonderheiten verwässert, die zu den Erfolgen der deutschen Wirtschaftspolitik seit 75 Jahren beigetragen haben. Um Zukunftsfähigkeit zu bewahren, müssen wieder zentrale Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft benannt und an die aktuellen Herausforderungen angepasst werden, zu denen insbesondere der sich beschleunigende Klimawandel, die Digitalisierung der Märkte und die demographische Krise zählen. Alle drei Herausforderungen berühren die nachhaltige Einbettung der Marktwirtschaft in die Gesellschaft und damit ein traditionelles Kernanliegen Sozialer Marktwirtschaft. 

Mit dem Aufkommen digitaler Geschäftsmodelle und Märkte stellt sich die Frage nach der Ausgestaltung einer „fairen“ Wettbewerbsordnung und dem Umgang der Wettbewerbspolitik mit den neuen digitalen Monopolisten. In der Klimapolitik sind schnelle Ergebnisse nur dann zu erwarten, wenn ein klar definierter Ordnungsrahmen die Dynamik privater Marktteilnehmer nutzbar macht. Gleiches gilt für die Absicherung gegen die Risiken von Alter und Pflege, die ohne gezielte Nutzung der Kapitalmärkte zu einem sozial- und haushaltspolitischen Kollaps führen wird, der die gesellschaftliche Legitimation einer Sozialen Marktwirtschaft untergräbt. 

Anschließend findet ein kleiner Empfang mit Gesprächs- und Diskussionsmöglichkeiten statt. 

Programm

Dr. Stefan Mai, Vizepräsident, IHK Frankfurt am Main

Prof. Dr. Rainer Klump, Professor für Wirtschaftspolitik und Direktor des House of Finance an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Heinz Günter Decker, Vorsitzender, Wirtschaftspolitische Gesellschaft von 1947 e.V.

auf Einladung der WIPOG

Speaker


Prof. Dr. Rainer Klump

geb. 1958 in Darmstadt. 1978 bis 1983 Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Mainz, Paris I und Erlangen-Nürnberg; 1986 Promotion; 1987 Habilitation; 1992 bis 1997 Professur für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftliche Entwicklung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. 1997 bis 2000 Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik an der Universität Ulm (Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur); seit 2000 Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main – 2009 bis 2014 deren Vizepräsident. Gründungsmitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ (2009 bis 2021). Seit 2022 Direktor des House of Finance an der Goethe-Universität .
 

Veranstalter