Budget für Ausbildung: Informationen und Tipps für Schulen, Eltern und Arbeitgeber

8. November 2021 | 19:30 bis 21:00 Uhr
Digital per Cisco Webex

Anmeldung

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Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Sobald die Veranstaltung ausgebucht ist, können leider keine Anmeldungen mehr angenommen werden.
Sollten Sie trotz Zusage nicht teilnehmen können, bitten wir Sie um zeitnahe Absage, damit wir entsprechend planen können.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Während der Veranstaltung wird eine Live-Übersetzung in deutsche Gebärdensprache und Schriftsprache angeboten. Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung aufgezeichnet und im Nachhinein im Archiv veröffentlicht wird. Wenn Sie nicht gesehen werden möchten, lassen Sie Ihre Kamera bitte ausgeschaltet.

Inhalt

Das Budget für Ausbildung gibt es bundesweit seit Anfang 2020 und wird zu wenig bekannt gemacht. Es gibt bisher nur wenige Arbeitgeber und Betroffene, die von dieser Möglichkeit wissen – das möchten wir gern ändern. Das erste Budget für Ausbildung in Hessen konnten wir per Zufall live begleiten und haben dabei viel erfahren. Gern informieren wir über die Möglichkeiten und Notwendigkeiten in diesem Workshop.

Als Träger des Budgets für Ausbildung ist die jeweilige Bundesagentur für Arbeit zuständig. Ihre Aufgabe ist es, Betroffene zu begleiten und bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle zu unterstützen. Zur fachlichen Weisung zum Budget für Ausbildung geht es: → hier

Wir möchten Arbeitgebern, Lehrkräften, Eltern und auch den betroffenen Jugendlichen selbst, erste Informationen zu den Möglichkeiten des Budgets für Ausbildung geben, so dass Sie im Anschluss genauer wissen, ob dies evtl. für Sie in Frage kommt.

Die Idee ist, die Aufnahme in eine Werkstatt zu vermeiden und den Jugendlichen eine Perspektive auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu schaffen. Wir hoffen derzeit noch, dass wir auch eine*n Ansprechpartner*in von der Bundesagentur für Arbeit für diesen Workshop gewinnen können, um aufkommende Fragen zu beantworten.

Referent*innen

Frauke Ackfeld, Inklu-Beratung Hessen (IBH)
Frauke Ackfeld leitet die IBH – Inklu-Beratung Hessen und berät dort Betroffene, Angehörige, Fachkräfte aus Schule, Institutionen und Unternehmen in allen Fragen zur Inklusion. Sie ist bestens vernetzt mit den Frankfurter Akteuren rund um das Thema Behinderung und Inklusion. Seit mehr als 2 Jahrzehnten ehrenamtlich und seit 2018 hauptamtlich mit der Inklusiven Beratungsstelle Hessen (IBH). Sie hat einen jungen Mann auf dem Weg zum ersten Budget für Ausbildung in Hessen mit der Arbeitsagentur Frankfurt/Main begleitet, berichtet von den Erfahrungen damit und kann Betroffenen wertvolle Tipps geben.

Frederik André Marohn, Bundesagentur für Arbeit
Frederik André Marohn ist Berater im Fachbereich Qualität und Umsetzung SGB III in der Regionaldirektion Hessen. Dort gestaltet er den Produktverbund Rehabilitation und Teilhabe. Langjährig engagiert er sich auf verschiedenen Ebenen für die arbeitsmarktliche Integration von Menschen mit Behinderung. Er vertritt die BA in themenspezifischen Netzwerken auf Landesebene. Sein persönlicher Schwerpunkt ist die Qualitätssicherung der Teilhabeprozesse.


Moderation:
Alexandra Cremer, Netzwerk Inklusion Deutschland e.V.
Alexandra Cremer ist selbstständige Projektmanagerin. Sie ist seit 2012 Sprecherin des Netzwerk Inklusion Frankfurt und gründete 2015 das Netzwerk Inklusion Deutschland e.V., dessen Vorsitzende sie ist. Sie kam durch ihre körperbehinderte Tochter zur Inklusion und engagiert sich auf verschiedenen Ebenen für das Thema, schreibt Artikel und organisiert immer wieder neue Projekte und Aktionen rund um das Thema Inklusion.

Frauke Ackfeld

Frauke Ackfeld

Inklu-Beratung Hessen (IBH)
Alexandra Cremer

Alexandra Cremer

Netzwerk Inklusion Deutschland e.V.
Frederik André Marohn

Frederik André Marohn

Bundesagentur für Arbeit